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  •  Name und Sitz

        Der Verein führt den Namen: „Anthroposophischer Verein Oldenburg VFAPO e.V.“ Er hat seinen Sitz in 26129 Oldenburg, Quellenweg 14 und ist in das Vereinsregister unter der Nummer VR 200 889 beim Amtsgericht Oldenburg eingetragen.

  • Zweck und Gemeinnützigkeit

        1)  Zweck des Vereins ist die Unterstützung der öffentlichen Gesundheitspflege durch Förderung einer anthroposophisch erweiterten Pflege und die Berufsbildung im Sinne  einer anthroposophisch erweiterten Medizin und Pflege.

        Der Satzungszweck wird insbesondere erreicht durch:

  • Förderung und Durchführung von Veranstaltungen im Bereich der Gesundheitsförderung (Salutogenese); Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Möglichkeiten einer anthroposophisch erweiterten Medizin, Pflege und Therapie.
  • Förderung und Durchführung von Veranstaltungen im Bereich der Berufs-, Fort- und Weiterbildung für Angehörige von Pflegeberufen
  • Schulung und Unterstützung von Angehörigen pflegebedürftiger Menschen.
  • Bildung eines Hilfsfonds zur Bereitstellung von Zuschüssen für bedürftige Menschen im Sinne des § 28 SGB XII und lt. Abgabenordnung über Regelsätze des Landes Niedersachsen
  • Ambulante Pflege lt. jeweils gültigem Leistungskomplexkatalog des Landes Niedersachsen
  • komplementäre Therapien und alternative Heilmethoden wie z.B. rhythmische Einreibungen, Wickel, Auflagen, Öldispersionsbäder.
  • Therapien, wie z.B. Heileurythmie, Kunsttherapie, Sprachgestaltung, Farbgestaltung, Chirophonetik, Musiktherapie etc.
  • Aufbau eines ehrenamtlichen Besuchsdienstes für pflegebedürftige Menschen.
  • Der Verein setzt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung um. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mittel des Vereins. Auch ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Zuwendungen begünstigt werden. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an den Verband für  Anthroposophische Pflege e.V., Roggenstraße 82, 70794 Filderstadt, der es für seine satzungsmäßigen gemeinnützigen Zwecke unmittelbar und ausschließlich zu verwenden hat.
  • Mitgliedschaft

1) Mitglied kann jede natürliche Person werden, die den Zweck des Vereins als berechtigt anerkennen kann und dessen Ziele ideell und materiell  unterstützen will.

2)Über den Antrag der Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.

 3)Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder wenn das Mitglied ohne Vereinbarung mit dem Vorstand in zwei aufeinanderfolgenden Jahren keinen Beitrag zahlt. Der Austritt kann nur schriftlich erklärt werden und nur zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen.

4)Der Vorstand kann ein Mitglied nach dessen Anhörung durch Beschluss mit der Mehrheit der Vorstandsmitglieder ausschließen, wenn es das Vereinswohl erfordert; das ausgeschlossene Mitglied kann verlangen dass die Mitgliederversammlung beschließt, ob der Ausschluss rückgängig gemacht werden soll.

  • Mitgliedsbeitrag

(1) Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Mindestbeitrag und Fälligkeit werden durch die Mitgliederversammlung  mit einfacher Mehrheit beschlossen; Änderungen betreffen ausschließlich neu hinzukommende Mitglieder.

(2) Für verschiedene Gruppen von Mitgliedern kann der Beitrag unterschiedlich sein; in Ausnahmefällen ist der Vorstand berechtigt,  abweichende Jahresbeiträge mit neuen Mitgliedern zu vereinbaren. Möglich ist auch eine rein ideelle Unterstützung.

  • Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

  • Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus mindestens vier Personen und wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden mit dreiviertel Mehrheit. Diese beiden vertreten jeweils einzeln den Verein im Sinne von § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich Der Vorstand bestimmt mehrheitlich den Kassenwart, der nicht Mitglied des Vorstandes sein muss.

(2) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt, sie bleiben bis zu einer ordentlichen Neu- oder Wiederwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus und sinkt dadurch die Zahl der Vorstandsmitglieder unter drei, ist innerhalb eines halben Jahres eine Mitgliederversammlung einzuberufen und ein/e Nachfolger/in zu wählen.

(3) Der Vorstand gibt sich seine Geschäftsordnung selbst. Beschlüsse auf Vorstandssitzungen können getroffen werden, wenn dreiviertel der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit dreiviertel Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder gefasst. Es ist ein Sitzungsprotokoll anzufertigen.

(4) Der Vorstand insgesamt und einzelne Vorstandsmitglieder können abgewählt werden, wenn ihnen/ihm auf einer Mitgliederversammlung dreiviertel der Mitglieder, das Vertrauen entziehen.

(5) Der Vorstand führt alle Geschäfte des Vereins und ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit die Satzung es nicht anders regelt.

(6) Der Vorstand ist ermächtigt, Satzungsänderungen infolge Beanstandungen durch das Registergericht oder das Finanzamt nach seinem Ermessen zu beschließen und anzumelden.

  • Mitgliederversammlung
  • Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand mindestens in jedem Geschäftsjahr, möglichst im Frühjahr, einmal einzuberufen. Sie ist auch einzuberufen, wenn dies ein Drittel der Mitglieder verlangen. Stimmberechtigt sind die Mitglieder.
  • Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmübertragungen sind nicht zulässig. Bei Abstimmungen entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
  • Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Ladungsfrist beträgt zwei Wochen, es genügt die rechtzeitige Absendung der Einladung an die letzte dem Vorstand bekannte Anschrift.
  • Mitglieder können die Erörterung weiterer Tagesordnungspunkte verlangen, wenn sie dies dem Vorstand spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich vorliegen.
  • Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. Sie ist zuständig für die:
  • Entlastung des Vorstands
  • Wahl des Vorstands
  • Abwahl des Vorstands oder eines Vorstandsmitgliedes
  • Wahl des Rechnungsprüfers
  • Festsetzung der Höhe des Mitgliederbeitrages
  • Satzungsänderungen, soweit nicht gemäß Ziffer 6 Absatz (6) der Vorstand für Satzungsänderungen ermächtigt ist.
  • Änderung des Vereinszweckes
  • Auflösung des Vereins
  • Nach ordnungsgemäßer Einberufung ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig. Beschlüsse, die die Satzung ändern, werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Eine Änderung des Vereins erfordert eine Dreiviertel-Mehrheit aller Mitglieder. Kommt ein solcher Beschluss nicht zustande, so kann eine neu einberufene Versammlung mit einer Mehrheit von Dreiviertel der erschienenen Mitglieder beschließen. Hierauf ist bei der Einladung hinzuweisen.
  • Die gefassten Beschlüsse sind schriftlich in einem Protokoll festzuhalten und von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.
  • Geschäftsjahr
  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Oldenburg, den 16.September 2016

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