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Rudolf Steiner (Leben und Werk)

Rudolf Steiner lebt von 1861 bis 1925. Er wurde in Kraljevek (damals ungarisch) geboren als Sohn eines Stationsvorstehers der Bahn. Steiner studierte naturwissenschaftliche Fächer an der technischen Hochschule in Wien und nahm zudem intensiv an den Vorlesungen in Literatur, Philosophie und Geschichte teil. Steiner wurde nach seinem Studium zunächst vor allem als Goetheforscher, Schriftsteller, Philosoph und Literaturkritiker geschätzt. Später wurde er weltbekannt als Begründer der Anthroposophie, als Sozialreformer, Künstler und Schulgründer. In all seinen Begründungen hat Rudolf Steiner Zukünftiges auf die Beine gestellt. Rudolf Steiner lebte während seines ganzen Lebens in wirtschaftlichen Bedrängnissen.

Gedrängt durch die Geschehnisse des Ersten Weltkrieges und des daraus resultierenden geistigen Vakuums im Mitteleuropa arbeitete Rudolf Steiner 1917 seine Idee der „Dreigliederung des Sozialen Organismus“ aus. Diese Dreigliederungs-Arbeit wurde zu einer Bewegung – einer Bewegung in der Arbeiterschaft, auf der Ebene hochrangiger Politiker, und auch auf der Ebene von prominenten Künstlern und Wissenschaftlern.

Im Zuge dieser Bewegung wurde von Rudolf Steiner 1919

- in Stuttgart die erste Waldorfschule gegründet

- und mit der Ärztin Ita Wegmann entwickelte er die Grundlagen einer anthroposophischen Medizin sowie die anthroposophische Medikation und deren Herstellungsverfahren.

In all den Jahren arbeitete Rudolf Steiner außerdem in seinen zahlreichen Schriften, Vorträgen und Briefen äußerst intensiv für eine Weltanschauung, die – im Gegensatz zum Materialismus des Zeitalters – den Zusammenhang von Mensch und Kosmos wieder in den Mittelpunkt des Bewusstseins rücken soll.

Weihnachten 1923/24 gründete Steiner die „Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft“ als Zusammenfluss der bereits damals internationalen anthroposophischen Bewegung. Zudem findet der Aufbau der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaften“ statt. Diese Hochschule ist der spirituell aktive Mittelpunkt der Anthroposophischen Gesellschaft.

In seinem letzten Lebensjahr begründete Rudolf Steiner die „biologisch-dynamische Landwirtschaft“ (= eine Landwirtschaft, welche „die irdischen und kosmischen Lebenszusammenhänge und Rhythmen“ berücksichtigt und auf „chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide“ verzichtet).

Zeitgleich, bzw. kurz vor dem letzten Lebensjahr, gibt Steiner trotz der immensen Vortragsarbeit etc. Kurse sowohl für Heilpädagogen, Ärzte und Lehrer und als auch für Künstler und Priester.

Rudolf Steiner stirbt im März 1925 in Dornach.

Zusammengetragen und interpretiert: Hildegard Landwehr Oldenburg im Oktober 2009 (Gründungsmitglied und ehem. Vorstandsmitglied)

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Literatur: anthromedia, Internetportal Anthroposophie 11/2007; Baumann, A., „Wörterbuch der Anthroposophie“; Glöckner, M., Dr. med., „Anthroposophische Pflege“; Broschüre „Anthroposophische Pflege“ in >2009-r.heine-www.vfap.de< 

 

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